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Segelflugprojekt 2017

Link zu einem Bericht in der MAZ (Märkische Allgemeine) vom 21.07.2017

DIE GEILSTE WOCHE UNSERER SCHULLAUFBAHN!

Das Seil spannt sich, ein kleiner Ruck und du wirst in den Sitz gedrückt. Aus dem Augenwinkel wird alles kleiner und nach ca. 30 Sekunden ein weiterer Ruck und du bist frei,
segelst über die Landschaft Brandenburgs hinweg. Bei gutem Wetter kann man sogar Berlin sehen. Nach ca. 10 Minuten ist das ganze aber wieder vorbei und mit einem gutem Gefühl
steigst du aus dem Flugzeug.

Aber wie kam es dazu?

Im Rahmen der Projektwoche der KSL hatten 15 Schüler*innen die Möglichkeit am Segelflugprojekt in Lüsse, bei Bad Belzig, teilzunehmen.

So standen wir, anfangs noch müde, am Montag den 10.07.2017 um 8:40 Uhr auf dem Campingplatz direkt beim Flugfeld und bauten unsere Zelte auf.
Durch die schlechten Wetterbedingungen hatten wir Zeit uns eine sehr ausführliche Einweisung anzuhören und konnten deshalb auch erst nachmittags starten.

Vor dem ersten Start waren wir alle sehr aufgeregt und vielleicht auch ein bisschen ängstlich. Nach dem ersten Flug war diese Angst jedoch verflogen. Wir warteten schon
sehnlichst auf den nächsten Start.
Nach dem Abendessen haben wir noch, gemeinsam mit den Helfern, den Abend mit Kickern und Billard spielen ausklingen lassen.
Am nächsten Tag konnten wir durch das gute Wetter schon um 9:00 Uhr mit den Flugvorbereitungen starten.

Mittags gab es direkt auf dem Flugfeld etwas zu Essen um möglichst viel Zeit zum Fliegen zu haben.
Am Ende waren viele sogar schon länger in der Luft gewesen und haben das gute Wetter ausgenutzt.

Der nächste Tag war jedoch nicht so erfolgreich, denn mittags begann es schon zu regnen und jeder konnte jeweils nur einen Start hinlegen. Davon ließen wir uns jedoch nicht unterkriegen und veranstalteten ein Billardturnier. Einige ließen sich vom Regen jedoch nicht beirren und lieferten sich ein Fußballmatch im Matsch.

Der Donnerstag brachte jedoch wieder einen reibungslosen Flugtag.
Nun war jeder bereits neunmal geflogen.

Der Freitag brachte das Highlight-einen Besuch im Flugsimulator der Lufthansa in Schönefeld.
Jeder durfte 10 Minuten lang erfahren, wie es ist ein echtes Flugzeug zu steuern.

Es war für uns alle ein einmaliges Erlebnis, welches wir wohl niemals in unserem Leben vergessen werden.

Vielen Dank an alle Helfer und Fluglehrer/ Lehrer <3
Christian, Giulia, Lilly, Nicolai, Mette, Philipp


Segelflugprojekt 2016

Link zu einem Bericht in der MAZ (Märkische Allgemeine) vom 30.06.2016

In der Woche vom 27. Juni bis 01.Juli 2016 hatten 16 Schüler der 09.-11. Klasse die unglaubliche Möglichkeit am Segelflugprojekt der KSL in Zusammenarbeit mit dem FCC Berlin teilzunehmen.

Treffpunkt war am Montagmorgen um 08:30 beim Segelflugleistungszentrum Lüsse. Nachdem die Zimmer und Zelte bezogen wurden ging es zum ersten Briefing. Die Schüler lernten dabei voller Vorfreude die Fluglehrer Manfred Blank und Michael Thomsen sowie alle freiwilligen Helfer kennen. 

Nachdem dann auch die beiden Flugzeuge „Eco-India“ und „Eco-Hotel“ der Klasse ASK21 näher erklärt wurden begaben sich die Schüler auch schon zum Startplatz. Dort wurde erst der routinemäßige Flugzeugcheck durchgeführt und schon waren die ersten Schüler in der Luft. Sie durften nun dieses besondere Kribbeln im Bauch fühlen, wenn das Flugzeug durch den Windenstart hochgezogen wird.

Flug für Flug lernte jeder, wie und wann man Quer-, Höhen, und Seitenruder richtig benutzt und wo man Thermik findet, um bis auf 1500 Meter in den Himmel zu steigen. Auch die bei einigen auftretende Mulmigkeit verschwand nach und nach. Mit jedem Start wurde man sicherer und so konnten Viele am Ende der Woche sogar selbst starten, landen und das Flugzeug in der Luft bewegen.

Alle Teilnehmer der Fahrt führten 10 Starts durch, die bei besonderem Glück und guter Thermik sogar die Stundengrenze überschreiten konnten. Ab Mittwoch war Manfred Blank leider verhindert und Stefan Piaskowski sprang als Fluglehrer für ihn ein. Die ganze Woche über hatten die Schüler in Kochgruppen füreinander gesorgt, während sich der begleitende Lehrer Herr Brinkhoff um den Einkauf kümmerte.

Die Freizeit verbrachten die Schüler mit Volleyball, Fußball, Karten spielen, Billard oder Besuchen bei der Winde, die von den Helfern erklärt wurde. Dennoch durfte das Helfen beim Start z.B. das Einklinken oder Starthilfe nicht vernachlässigt werden, weil Segelfliegen  ein Teamsport ist und ohne den Einen, der Andere nicht in die Luft kommt.

Während das Küchenteam das Abendessen zubereitete, wurde von allen Anderen der Flugbetrieb nachbereitet und die Flugzeuge in den Hangar gebracht. Wenn alles erledigt war durfte auch die EM nicht zu kurz kommen und einige versammelten sich vor dem Fernseher.

Am Freitag-Nachmittag durften auch interessierte Eltern an einem Gastflug teilnehmen und die wunderschöne Aussicht von oben, sowie das Gefühl des Fliegens erleben. Alles in Allem war es eine unglaubliche Woche in der Jeder  einmalige Erfahrungen machen konnte.

Zum Schluss geht von uns noch einmal ein großes Dankeschön an alle Fluglehrer, Helfer und natürlich an die begleitenden Lehrer Herr Köppen und Herr Brinkhoff, die dieses Projekt erst ermöglicht haben.


Segelflugprojekt 2015

Für die letzte ganze Woche vor den Sommerferien hatten sich 16 Schüler und Schülerinnen der Klassenstufen 8-11 unserer Katholischen Schule Liebfrauen für das Segelflugprojekt eingetragen. Voller Vorfreude trafen wir uns um 9.00 Uhr am Montag in dem Segelflugleistungszentrum Lüsse, um zuerst die Zelte aufzubauen oder Zimmer zu beziehen und anschließend beim ersten Briefing unsere Fluglehrer Michael Thomsen und Stefan Piaskowski sowie die zahlreichen Helfer kennenzulernen.

Wir erhielten eine kurze Einführung in die Segelflugtheorie und wurden in die Steuerung der Flugzeuge eingewiesen.

Vor dem ersten Start wuchs die Aufregung und auch ein bisschen die Angst vor Übelkeit.

Als es dann endlich losging, hatten die meisten damit aber keine Probleme mehr, sondern konnten das Kribbeln beim Start ,wenn die Winde gerade das Flugzeug anzieht, genießen. Auch die fabelhafte Aussicht beeindruckte uns sehr.

Bei gutem Wetter und hochsommerlichen Temperaturen kamen wir bei unseren ersten Flügen auf gut 1300 Meter hoch.

Ab Dienstag machte sich ein meist starker Nordwestwind vor allem bei Start und Landung bemerkbar. Trotz der sinkenden Temperaturen und kurzer Schauer ab Wochenmitte fanden unsere Fluglehrer immer wieder Thermik, sodass es nicht nur bei Platzrunden blieb sondern auch der längste Flug durchgeführt wurde, der mit rund 55 Kilometer bis kurz vor die Elbe eine Stunde Flugzeit erreichte.

Zwischen den Flügen vertrieben wir uns die Zeit oft mit Karten spielen. Natürlich musste auch hin und wieder mal beim Start geholfen werden, z.B. beim Einklinken des Windenseils.

Normalerweise begannen wir unseren Tag mit einem ausgiebigen Frühstück um 8.00 Uhr und Briefing um 9.00 Uhr, um Wetter und Flugablauf zu besprechen. Vor dem Fliegen mussten unsere beiden Flugzeuge des Typs ASK 21 zum Start geschoben werden. Dort gab es einen Check, bei dem die Steuerungselemente der Flugzeuge geprüft wurden, um sicheres Fliegen zu gewährleisten.

Nach und nach durften wir immer mehr selbst ans Steuer und unsere ersten eigenen Runden drehen.

Die Herausforderung Seiten-, Höhen- und Querruder richtig zu bedienen und auch die frische Luft ließen uns abends geschafft mit den Flugzeugen zum Hangar zurückkehren, wo diese vor dem Abendessen noch geputzt werden mussten, um fertig für einen weiteren aufregenden Flugtag zu sein.

Versorgt haben wir uns selbst, sodass immer eine kleine Gruppe zum Kochen und Essen vorbereiten eingeteilt war. Unterstützt haben uns dabei die gesamte Woche unsere betreuenden Lehrer Herr Brinkhoff und Herr Huber, die auch das Einkaufen der Lebensmittel übernahmen.

Der Freitag auf dem Flugplatz in Lüsse endete für uns schon um 15.00 Uhr, denn wir hatten noch geplant, den Flugsimulator auf dem Trainingsgelände der Lufthansa Flight Training CST GmbH in Schönefeld zu besuchen.

Dort begannen wir mit einer kleinen Führung über das Gelände, bei der wir die hochentwickelten Simulatoren zunächst von außen sahen. Dann wurde uns eine einleitende Präsentation zu den Simulatoren und Lufthansa generell gehalten, und direkt danach ging es für die ersten schon los in den Simulator, einem richtigen Cockpit der Typen Bombardier CRJ200 und CRJ700. In diesen wird versucht, alle Gegebenheiten eines echten Flugzeugs für Piloten als Training von außergewöhnlichen Situationen nachzustellen.

Je Durchgang waren vier Personen mit einem Trainer der Lufthansa im Simulator. Jeder durfte eine Landung und einen Start durchführen. Die Bewegung und die Sicht wurden so realitätsgetreu simuliert, dass wir schon nach den ersten paar Sekunden vergaßen, dass wir nicht in einer echten Passagiermaschine sondern in einem Simulator saßen.

Mit diesem einmaligen Erlebnis endete das Segelflugprojekt für uns.

Insgesamt fanden 156 Starts statt und wir verbrachten 35 Stunden und 22 Minuten in der Luft.

Für diese spannende und eindrucksvolle Woche danken wir vor allem unseren betreuenden Lehrern, unseren Fluglehrern, allen Helfern und dem Segelflugleistunszentrum Lüsse.

Wir haben die Zeit dort sehr genossen!

Marie Elise Grabka


 Bilder vom Segelflugprojekt 2015

Segelflugprojekt der 9b in Lüsse vom 11.6.-15.6.2012

(Herr Brinkhoff, Frau Rahner, Herr Lux)

Segelflugprojekt 2012

Interessante PDF-Dateien über unser Segelflugprojekt zum Download:

Die Überflieger kommen (Ein Artikel aus der Zeitschrift "Der Lilienthaler", Ausgabe 2/2013, Seite 16)
Fliegender Schulkoffer, BBAA e.V. (Übergabe eines "Fliegenden Koffers" der BBAA e.V. an das Segelflugprojekt)
Das fliegende Klassenzimmer - 2009 (Projektwoche "Segelflug" beim FCC in Lüsse bei Belzig)
Segelfliegen als Schulprojekt (Ein Artikel aus der Zeitschrift "Fliegerrevue Special", Ausgabe 08-2006)
Träume gehen in Erfüllung (Ein Artikel aus der Zeitung "MAZ", 2010)

Montag, 11.6.

Nachdem mehrere Fahrgemeinschaften den Flugplatz Lüsse mehr oder weniger pünktlich um 9 Uhr erreicht hatten, ging es an das Aufbauen der Zelte bzw. an das Beziehen der Zimmer. Die Vorfreude und die Aufregung waren groß. Doch bevor wir zum Fliegen kamen, stand uns eine kurze Einführung in die Regeln und die Sicherheit des Segelfliegens und natürlich in das Segelflugzeug bevor. Zwei Segelflugzeuge wurden uns vorgestellt und ihre Bedienung wurde uns erklärt. Dann wurden die Segelflugzeuge endlich auf die Startbahn gerollt. Wir wurden nach Gewicht in drei Gruppen eingeteilt, allerdings musste die dritte Gruppe noch etwas Geduld haben, da die beiden Flieger vorerst den ersten beiden Gruppen zur Verfügung standen.

Die ersten Mutigen stiegen ins Flugzeug ein und schon ging es los. Der Start sah Furcht einflößend aus, doch mit Begeisterung erzählten die ersten Piloten von der unglaublichen Aussicht, dem aufregenden Start und dem tollen Gefühl, hoch in der Luft zu sein.

Auch diejenigen, die nicht fliegen wollten, wurden nach und nach überzeugt und trauten sich auch in die Luft. Nach knappen 10 Stunden hatte jeder zwei Starts hinter sich und war begeistert. Die Aufregung legte sich langsam. Nachdem wir die Flugzeuge sauber gemacht und zurück in die Halle gebracht hatten, ging es zum Abendessen, welches der Küchendienst mit viel Mühe vorbereitet hatte. Es gab verschiedene Sorten Pizza, für jeden war etwas dabei.

Ein spannender Tag ging zu Ende und langsam fanden sich alle in ihren Zelten oder Zimmern ein, nicht ahnend, dass eine regnerische und kalte Nacht sie erwarten würde.

(Angelika, Cristina, Elena, Nina, Sophie)

Dienstag, 12.6.

Nach gefühlten zehn Minuten Schlaf und einem Frühstücksbuffet, das Dank des Küchendienstes sogar Rührei geboten hatte, starteten wir bei gutem Wetter in den Dienstag. Nach dem Frühstück kam um 9 Uhr das erste Briefing. Der Tagesablauf wurde besprochen und wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe durfte die beiden Flugzeuge aus der Halle schieben, startklar machen und dann bei guter Thermik in die Luft steigen und erste Parabeln fliegen. Die zweite Gruppe bereitete sich auf einen zweistündigen Vortrag über Meteorologie vor. Wir erfuhren viel über Cumuluswolken und hielten eine Art „Mittagsschlaf“, was vor allem unserer Müdigkeit geschuldet war, nicht dem Vortrag. Zum Mittag machten wir ein leckeres Picknick mit Bratkartoffeln am Start und genossen das gute Wetter. Dieses verschlechterte sich am Nachmittag ein wenig, als die Gruppen ihre Aufgaben tauschten. Der Kicker- und auch der Billardtisch wurden von den Nichtfliegern nach dem Vortrag ausgiebig genutzt. Zum Abendessen zauberte der Küchendienst Spaghetti mit Tomaten– und Käsesoße. So gestärkt konnten wir zufrieden den Polen und Russen beim Fußballspielen zusehen. Dann ging es wieder in die Zelte zum Schlafen, zumindest taten das diejenigen, die noch genug Mumm dazu hatten und noch nicht in die Zimmer geflüchtet waren.

(Jasper, Lone, Matteo, Ney, Thynka)

Mittwoch, 13.6.

Nach einer Nacht, die für viele viel zu kurz gewesen war, konnten sich schon einige auf den Besuch bei MTU freuen, dem führenden Triebwerkhersteller in Deutschland. Während der Rest der Klasse mit Segelfliegen beschäftigt war, fuhren uns einige Eltern nach Ludwigsfelde. Dort angekommen wurden wir in den Konferenzraum geführt und hörten einen Vortrag des zuständigen Abteilungsleiters, der von einem FU-Studenten, einem angehenden Maschinenbauingenieur, unterstützt worden war. Wir erfuhren viel über verschiedene Triebwerksmodelle, die Einnahmen und Ausgaben des Unternehmens innerhalb eines Jahres, die Voraussetzungen, um in diesem Bereich arbeiten zu können, sowie die konkreten Aufgaben der Mitarbeiter. Im Anschluss daran machten wir einen Rundgang durch die Hallen und sahen, wie die Triebwerke zusammengebaut werden und wie sie funktionieren. Das Highlight kam zum Schluss, wie waren live dabei, als ein Triebwerk getestet wurde.

(Carlotta, Giuliana, Julia, Mai, Marjam)

Donnerstag, 14.6.

Der Donnerstagmorgen begann mit Pfannkuchen und einer Ermahnung von Herrn Lux. Nach dem Frühstück fand das Briefing statt und der Tagesablauf wurde geplant. Anschließend schoben wir die Flugzeuge zum Start in östlicher Richtung, nachdem wir vor der Halle noch ein Klassenfoto geschossen hatten. Danach wurde bis ca. 19 Uhr geflogen. Zwischendurch machten wir Mittagspause und aßen am Start belegte Brötchen, wobei das anschließende Fliegen von einem kurzen Regenschauer unterbrochen wurde. Am Abend, als das Wetter besser war und wir dann auch grillen konnten, ließ einer der Fluglehrer mit uns Modellflugzeuge starten und es wurde auch eine Rakete gezündet. Dann hatten wir Freizeit. Einige spielten Fußball, während andere einfach nur im Gras herumlagen. Ab 20.45 Uhr zog das Fußballspiel im Fernsehen einige Zuschauer an. Gegen Ende des Spiels fingen einige Schüler an, mit Herrn Lux Wasserraketen zu zünden, was in einer allgemeinen Wasserschlacht gipfelte. Es war natürlich schwierig, danach wieder ruhig zu werden, aber bis auf kleinere Wanderungen verbrachten alle die Nacht ungestört.

(Alexis, Jan, Josephine, Katharina, Simon)

Freitag, 15.6.

Nach einer nicht allzu kalten Nacht starteten wir vom Regen durchnässt mit einem faden Frühstück in den Tag. Kurz darauf fingen die Ersten schon an, unsere Zelte wieder abzubauen, was bei einigen mehr Zeit beanspruchte als bei anderen. Diejenigen, die zum Simulator losfahren mussten, wurden beim Segelfliegen bevorzugt, damit alle sieben Starts hatten. Nachdem die restlichen Segelflieger ebenfalls gepackt hatten, gab es ein kleines Abschiedsfest an der Startposition. Wir verabschiedeten uns von den Fluglehrern mit viel „Mumm”. Dann ging es auch schon los zum Simulator! Die einstündige Autofahrt war für viele Grund genug, die kurzen Nächte nachzuholen. Komplett übermüdet traten wir in die Hallen von Lufthansa Flight Training CST in Schönefeld, allerdings verflog die Müdigkeit spätestens nach dem Vortrag der Vorfreude wegen. In Vierer-Gruppen aufgeteilt, starteten die Ersten schon die Simulation, während die anderen sich die Anlage anschauten oder Kakao tranken. Jede Gruppe „flog” 30 Minuten, die aber schnell verflogen. Erstaunlicherweise konnten selbst die Beschleunigungskräfte realistisch nah simuliert werden, indem die Kabine unscheinbar nach vorne oder nach hinten kippte. Das simulierte Bild wurde auf einen Siegel projiziert, wodurch das Bild zwar unschärfer wurde, dafür aber ein dreidimensionaler Eindruck entstand.

Alles in allem war es ein sehr lohnenswerter Kurztrip, der uns nicht nur einen Einblick in die Ausbildung zum Piloten brachte, sondern auch zeigte, wie es sich anfühlt, ein „echtes” Flugzeug zu steuern.

(Kilian, Louis, Peter, Maximilian Z.)


Bilder vom Segelflugprojekt 2011


 Bilder vom Segelflugprojekt 2005

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